Geschichte der Wohnungsgenossenschaft "Stahl" eG
Brandenburg / Havel

 

Nach intensiver Vorbereitung gründeten am 30.08.1995 17 Gründungsmitglieder die Wohnungsgenossenschaft als Mietgenossenschaft.

Mit Vertrag vom 19.12.1995 kaufte die Genossenschaft 1.589 ehemalige Stahl- und Walzwerkswohnungen von der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft mbH in der Brandenburger Walzwerksiedlung, in Plaue und in Kirchmöser mit einer Wohnfläche von 87.307 m².

Im Dezember 1995 wurden unter den Mietern der gekauften Wohnungen weiter 1.281 Genossenschaftsmitglieder gewonnen.

Am 01.04.1996 übernahm die Genossenschaft die Verwaltung der 1.589 Wohnungen in eigener Regie.

Der Aufsichtsrat und der Vorstand der Genossenschaft beschloss die schrittweise Sanierung und Modernisierung des gesamten Wohnungsbestandes. Dazu zählen die Erneuerung aller Dächer, Fassaden, Fenster, Elektro- und Sanitäranlagen. Weiterhin werden zentrale Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlagen errichtet sowie Wärmedämmmaßnahmen vorgenommen.
Die Neugestaltung der Außenanlagen mit Grünflächen, Kinderspielplätzen und mieterbezogenen 
PKW-Stellflächen gehören ebenfalls dazu. Auf Mieterwunsch wurden auch Wohnungen zusammengelegt oder Mansarden ausgebaut.

Mit einem Mieterfest wurden am 23.11.2001 unter Anwesenheit des Bauministers des Landes Brandenburg die Modernisierungsmaßnahmen für alle 1.589 Wohnungen abgeschlossen. Im Rahmen der Modernisierung wurden in der Dreifertstraße alten- und behindertengerechte Wohnungen geschaffen.

Mit Vertrag vom 04.11.1999 kaufte die Genossenschaft vom Amt für Bundeseisenbahnvermögen
327 Wohnungen in Plaue und 146 Wohnungen in Wusterwitz / Landkreis Potsdam-Mittelmark und übernahm diese zum 01.01.2000 in ihr Eigentum und in die Verwaltung. Im April 2001 begann die schrittweise Sanierung und Modernisierung der Wohnungen.